Leistungskurs Wirtschaft - Dittl Bericht2
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Es ereignete sich im Frühherbst 1997, da betraten 19 Schüler, ohne jede Weisheit, die Gefilde des Harry D.. Doch innerhalb der ersten beiden Lernperioden mussten schon 5 Teilnehmer dieses überragenden Kurses das Handtuch werfen. Die 14 Verbliebenen fügten sich ihrem Schicksal und wurden Teil eines spektakulären Schauspiels. Um den Lesern nun einen Einblick in dieses Schauspiel zu gewähren, wollen wir uns nun den einzelnen Charakteren der Kursteilnehmer widmen. Hier wollen wir als erstes über unseren Schnellsten berichten und das wäre unser Speedy Bernhard. Bild in groß anzeigen Er ist in der Lage seine Abfragen innerhalb einer Minute zu beenden, indem er Konjunktionen und Artikel verschluckt und nur die wahren Fakten zu Tage bringt. Dann wäre da als nächstes unser selten anwesender Philipp. Nachdem er ansonsten relativ zurückhaltend ist, ist er für uns lediglich der "Cowboy, der mit dem Räbel tanzt." Gleich neben ihm ist unser SpVgg Kleeblatt Andy Fürth vorzufinden. Aufgrund seiner passiven Fußballbegeisterung ist er für uns das beste Beispiel für eine grün-braune Koalition. Neutral dagegen ist unser Thomas. Falls er doch einmal zu Wort kam, konnte er nach einigen Denkanstößen von Seiten Harry´s meist doch irgendetwas von sich geben: Äh!? Eine wiederum schillernde Gestalt ist unser Ralphi. Hell erleuchtet ist er jedoch nur aufgrund seiner Kurssprechertätigkeit, seiner Fähigkeit Kuchen zu backen und aufgrund seiner Kommentare, denn sein wirtschaftliches Wissen und seine Anwesenheit sind nicht all zu hoch einzustufen. "Herr Dittl, ich versteh des net ....". Dieser Satz ist sinnbildlich für unsere 2. Kurssprecherin Jessi. Neben ihr saß der meist stille Tim, der das Geschehen im Unterricht mit einer gewissen Distanz betrachtete und den Unterricht über sich ergehen ließ. Aber stille Wasser sind Ti(ef)m. Neben ihm der Mann rechts außen, der eigentlich den Gegenpol zu Tim bildete, denn Reden ist Andi, Schweigen ist Tim. Zwar kann sich auch Ralphi 2 sehr gut artikulieren, jedoch nicht unbedingt in seinen Abfragen. Fan der Doppelnull, so könnte man ihn nennen. Dem Hilmar fällt laangsaam (Lebensmotto) keine neue Ausrede mehr ein, um eine Abfrage zu verhindern. Anfangs verblüffte er seine Mitschüler noch mit unglaublichen (dummen) Ausreden, aber alles hat ein Ende. Am Ende scheint auch der letzte dieser drei Musketiere, unser Flo, zu sein. Er war stets zu einem Schwätzchen bereit und folgte nur selten dem Unterrichtsgeschehen. Doch wäre Bier ein Lernanreiz gewesen, so wäre er bestimmt ganz anders motiviert gewesen. Den Schluss bildet unsere Damenliga, bestehend aus Tina, Sibylle und Katrin. Tina fällt stets durch ein freundliches Lächeln auf, doch bei sexuell anrüchigen Witzen neigt sie zu schrecklicher Errötung und Empörung. Sibylle ist hier ganz anders sie wirkt auf ihre Mitschüler meistens mufflig und ihre Unterrichtsbeiträge beschränken sich auf ein: "Ich weiß net?!" Die letzte im Bunde ist Katrin, die man am besten mit "hihihihi" beschreiben kann, gerade wenn sie sich dem Balzverhalten gewisser "Klein"er widmet.
Nun kommen wir zu unserem Oberguru Harry D.. Ihn zu charakterisieren und damit etwas Neues zu erzählen ist aufgrund der vielen LK-Berichte in den letzten Jahren ziemlich schwer. Denn über seine zahlreichen Berufe in der Studienzeit und seine Lieblingsworte wie z.B. "prima, luxus " oder auch das markante "richtig", scheinen ihn schon zeit seines Lebens zu charakterisieren. Doch um trotzdem einen kleinen Überblick über seine Lebensweis heiten zu gewinnen, folgen nun die 10 Gebote des Harry D.:
  1. Heirate nie ohne Ehevertrag
  2. Kaufe niemals Fiat und McDonalds-Aktien
  3. Kein Versprechen ohne Notar
  4. Herrschaften, kein Rassenhass
  5. Die Angaben im Buch sind falsch
  6. Führt euch nicht so auf, ihr seid die Repräsentanten des HGF
  7. Herrschaften, ihr müsst euch verkaufen können
  8. Nichts gelernt: Doppel - Null
  9. Man kann die Pferde zwar zur Tränke treiben, aber saufen müssen sie alleine
  10. Die Börse ist wie eine launische Frau, sie neigt oft zu Übertreibungen
Als Resümee können wir eine durchaus erfreuliche Bilanz ziehen. Das Unterrichtsklima war stets gut und gelegentlicher Unfrieden war meist schnell beigelegt. Für diese schöne Zeit wollen wir uns alle bei unserem Kursleiter bedanken.

Danke Harry,

Der begeisterte Wirtschafts-LK 97/99

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