50% Fünfer und Sechser waren Normalität. Auch nach der Verabschiedung verschiedener
Nullnummern wollte der Schnitt Anfang des zweiten Jahres nur geringfügig in die Höhe gehen.
Allerdings hatte sich der Gemütszustand unseres Vollblutmathematikers Stark langsam beruhigt und das
Unterrichtsklima verbesserte sich sprunghaft. Doch trotzdem wurde die Angst vor dem Abitur durch das
Tafelrechnen der oben genannten ständig wieder verstärkt. Geduldig mit ein wenig Ironie versuchte Herr
Stark Leuten wie Gottschalk oder GröMatz das Mathegeschehen ans Herz legen. Aber aufgrund der hervorragenden
Rhetorik der Antimathematiker konnte das Gemüt unseres Kursleiters meistens wieder beruhigt werden. So
ist es vielleicht auch erklärbar, dass die Zäsuren von anfangs 2 Minuten auf nun 7 Minuten angeschwollen
sind. Auch die Toleranz gegenüber mitgebrachten Kaffees aus der Zäsur wuchs im Lauf der Zeit. Allerdings
sollte man an dieser Stelle sagen, dass auch die Lernbereitschaft der Anwesenden streng monoton steigend
zur längeren Leine war (außer bei einigen Definitionslücken). Streng monoton fallend war allerdings
die Anwesenheit zu einigen Zeitpunkten. Gerade unser Vincent überzeugte im 2. Jahr durch ständige
Abwesenheit. Auf Zwischenrufe, dass dieser schon wieder fehle, reagierte unser Ernst allerdings
nur mit einem Schmunzeln.
Der Mathe-LK?!