Leistungskurs Biologie
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Darwin, Mendel, Lamarck, Avery, halt, stop, Witzer nicht zu vergessen - Namen großer Biologen die uns in den letzen zwei Jahren im Bio-LK geläufig geworden sind. Letzterem gelang es sogar dank seines unermüdlichem Einsatzes seinem Namen über Kurz- und Mittelzeit- einen Platz in unserem Langzeitgedächtnis zu verschaffen. Nicht zuletzt gelang ihm dies auch aufgrund seines enormen Wissens, das er uns hartnäckig versuchte zu vermitteln. Doch bei dem Versuch beließ er es nicht. Erst wenn er sich dank zahlreicher "Transfer"-Abfragen (Reproduktion, dieses Wort kennt unser Herr Witzer trotz seines umfangreichen Wissens nicht) versichert hatte, das der Stoff sitzt, gab er sich zufrieden. Da er stets seinen Grundsätzen treu blieb setzte auch in diesem Kurs bald die natürliche Auslese ein. Ein Drittel des Kurses fielen dieser be-reits nach 12/2 zum Opfer. Doch glücklicherweise erhielten wir aus dem vorhergehenden Jahrgang Verstärkung. Für uns ein willkommener Zuwachs, da so die Wahrscheinlichkeit für die gefürchtete Abfrage sank. Ein beliebtes Mittel die Wahrscheinlichkeit künstlich zu manipulieren war laut unseres Kursleiters "alternatives Fehlen", was ihn jedoch nicht daran hinderte auch mit nur drei Leuten den vorgesehenen Stoff, nennen wir es mal durchzunehmen. Bild in groß anzeigen Während wir anfänglich in den Zäsuren im Zimmer gefangen gehalten wurden (Alcatras im HGF) und Erfrischung lediglich durch privaten Plausch mit unserem "Aufseher" stattfand, kämpften wir uns den Weg an die frische Luft und den Kaffeeautomaten bald frei und verlegten die Gespräche auf die Unterrichtszeit. Jedoch war es ein aussichtsloses Unterfangen mit einem umweltschädlichen Polyethenkaffeebecher vom Freigang zurückzukehren. Doch waren die Zäsuren bitter nötig, da unser Kursleiter immer darauf bedacht war uns nicht zu unterfordern, was eine immense Flut an Stoff zur Folge hatte, der nicht selten sechs handgeschriebene Seiten erreichte und sich zu Hause manchmal als nur teilweise brauchbar, da unleserlich, erwies. Was Probleme bei der Vorbereitung auf die Klausur bereitete. Aber auch eine intensive Vorbereitung war kein Garant für eine problemlose Bearbeitung der Klausur. Dieser Umstand ist entweder auf den mangelnden Intellekt der Schüler oder vielleicht doch auf die Fragestellung zurückzuführen, die stets über mehrere Wochen hinweg wohl bedacht wurde. Aber auch wenn man in der Klausur nicht so gut abgeschnitten hatte, hatte dies weder Auswirkungen auf den Unterricht, noch auf die eigenen mündlichen Noten. Um die Vorfreude der Kollegiaten auf die Klausur zu erhöhen, teilte er uns immer mit Schadenfreude mit, wenn es ihm wieder gelungen war eine angemessene Klausuraufgabe auszutüfteln. Dabei unterlief unserem Kursleiter dummerweise ein, in seinen Augen, unverzeihlicher Fehler, der darin bestand, dass eine Teilaufgabe versehentlich leichter als gewünscht gestellt war (konnte trotzdem nur von den wenigsten gelöst werden!). Dieses Malheur verfolgte unseren Perfektionisten noch nach zwei Jahren. Diese hohen Anforderungen stellte er jedoch nicht nur an sich selbst, sondern auch an uns. Besonders traf diese die Schüler, die sich leichtsinnigerweise dafür entschieden hatten, die Facharbeit in Biologie zu schreiben. Die Schwere dieser Entscheidung zeigte sich allerdings endgültig erst bei der Notengebung. Rückblickend können wir unserem Kursleiter mit gutem Gewissen bescheinigen uns gründlichst auf das Abitur vorbereitet zu haben. Und doch haben wir auch vergnügliche Stunden im Bio-LK verbracht.

Marcel, Carolin, Katrin

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